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CAN@home wurde aus der Idee heraus geboren, einfache Regelungs- und Steuerungsaufgaben im Haus zu automatisieren. Dabei stand das Interesse am Thema Mikrocontrollerprogrammierung und Umsetzung eigener Ideen im Vordergrund. Im Laufe der Zeit entstand so eine stabile und flexible Hardwareplattform (auf Atmel AVR Basis), die als Grundlage aller Busanschlußknoten verwendet wird. Die Software für die Grundfunktionalität der CAN-Knoten entstand zunächst in reinem Assembler. Später, als die Anforderungen stiegen, wurden die Quelltexte nach C (AVR-GCC) portiert. Die optionale Anbindung eines PCs geschah über die serielle Schnittstelle. Auf PC-Seite entwickelte sich im Laufe der Zeit eine kleine Bibliothek (Borland C++), die als Grundlage oder Ausgangspunkt spezieller Bedien-/ Konfigurationssoftware Verwendung findet.

Im Laufe der Zeit wurden die Atmel AVR-Knoten durch Knoten mit Fujitsu MB90F497-Mikrocontroller ergänzt. Diese boten neben einem geringeren Preis und weniger Platzbedarf auch eine deutlich bessere Hardwareausstattung. Dadurch ergaben sich neue Möglichkeiten umfangreiche Software flexibler und die Applikationen prozessorunabhängiger zu gestalten.

Aus den bisherigen Erfahrungen, den Stärken und Schwächen von CAN@home entsteht (seit 2004) ein neues Konzept zur Vernetzung (Konzept2), das aufgrund vielfältiger Protokoll- und Philosophieänderungen nicht kompatibel zum „klassischen“ Konzept ist. Dabei wurde die Mikrocontrollerfamilie gewechselt, da die Fujitsu Controller zur entscheidenden Zeit lange Zeit nicht lieferbar waren – die Entwicklung aber dennoch weitergehen sollte. Da ich beruflich mit den Freescale HCS12 Controllern zu tun habe, bot sich auch deren Verwendung für die Hausautomatisierungszwecke an. Zudem sind diese preislich im selben Rahmen wie die Fujitsus, aber durch die vorhandenen Erfahrungen, Debugger, Compiler für mich deutlich vorteilhafter. Zunächst wurden die Grundsteine für das Protokoll gelegt, danach wurde dann a. die Hardware spezifiziert und entwickelt (Evalboard + Busknoten für Hutschienenmontage…) und b. die Software/Firmware für die einzelnen Busknoten spezifiziert und programmiert.

CAN@home versucht damit den ersten Schritt von der Erprobungsphase (classic Konzept) in die Phase des Praxiseinsatzes und Anwendung (Konzept2) zu vollziehen.
An dieser Stelle möchte ich mich für die zahlreichen Emails (Fragen, Anregungen und Diskussionen) bedanken, die vielfach neue (konzeptionelle) Ideen hervorbrachten. Auch in dieser Phase steht weiterhin der Dialog mit gleichgesinnten Bastlern im Vordergrund.

Damit die Doku zum classic Konzept nicht komplett verschwindet, möchte ich den Link dorthin weiterhin anbieten: Eintritt zum „classic Konzept„.

Das Projekt CAN@home soll die Möglichkeiten zur Haus-Automation im Hobbybereich aufzeigen und dabei als Plattform zum Gedankenaustausch dienen. Diskussion der hier vorgestellten Schaltungen und Ideen sind ausdrücklich erwünscht.

Kritik/ Diskussion/ Vorschläge/ Fragen/ Wünsche und Anregungen sind willkommen,
André.

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