SLK (SteckdosenLichtKnoten)

Die SLK-Hardware dimmt bis zu 8 Lampen und schaltet bis zu 8 Steckdosen über Relais. (Gesamtsumme: 8). Zusätzlich lassen sich bis zu 6 Wandtaster anschließen.

Durch spezielle Verschaltung der Relais lassen sich damit auch mehrere Rolläden schalten oder Dachfenster (z.B. von Velux) steuern.

Funktionsübersicht

Varianten der SLK-Hardware: Der Grundknoten SLK verbindet den CAN-Bus mit den Leistungsausgängen. Er hat 8 Leistungstreiber integriert (ULN2803) und einen integrierten Dimmer. Als interne Erweiterungsoption ist die SLKE SteckdosenLichtKnotenErweiterung einsteckbar. Sie enthält zwei weitere Dimmerkanäle.
Reichen diese nicht aus, so kann im gleichen Gehäuse wie die SLK-Hardware eine SLEK-Hardware (SteckdosenLichtErweiterungKnoten) über separate Kabel angebunden werden. Diese trägt intern drei Dimmerkanäle, die ebenfalls intern (mit SLKE) um zwei weitere Kanäle erweiterbar sind.

Ein- und Ausgänge SLK v1.31:

  • Versorgungsspannung 12V~ oder 15V=
  • Prozessor HCS12D64
  • CAN (Highspeed Terminierung; 82C250)
  • 8 binäre PWM Leistungsausgänge (je 500mA); auch als normale binäre Ausgänge nutzbar, z.B. für Relais; 12V=
  • 6 binäre, optisch entkoppelte 12V= Eingänge
  • Versorgungspannungsanschluß 230V~
  • 3 Leistungsanschlüsse für 230V~ Dimmer (max. 750W/Kanal) davon ein Kanal in SLK direkt vorhanden, zwei weitere über SLKE steckbar

Ein- und Ausgänge SLEK v1.11:

  • Versorgungspannungsanschluß 230V~
  • 5 Leistungsanschlüsse für 230V~ Dimmer (max. 750W/Kanal) davon drei Kanäle in SLEK direkt vorhanden, zwei weitere über SLKE steckbar
  • 5 binäre, optisch entkoppelte 12V= Eingänge, die direkt auf die Leistungstreiber gehen

Softwareunterstützung

SLK-Software

Die SLK-Software kann auf mehreren Hardwarevarianten der SLK-Hardware aufsetzen. So lassen sich zu dem einen ’serienmäßigen‘ Dimmerkanal bis zu sieben weitere nachrüsten oder bis zu acht externe Relais anschließen. Die SLK-Software muß auf die extern angeschlossenen Erweiterungen parametriert werden.

Die Softwareversion Appl_SLK zur Ansteuerung der SLK-Hardware bedient sich folgender Komponenten:

DFK-Software

Eine weitere Softwarevariante (DFK) läuft auf der SLK-Hardware und steuert bis zu zwei Motoren an, deren Drehrichtung sich per Umpolung ändern läßt. Dachfenstermotoren von Velux sind z.B. solche Typen. Die Abkürzung DFK steht deshalb auch für DachFensterKnoten und bedient zusätzlich noch 4 universelle Relais (aber keinen Dimmerkanal).

Die Softwareversion Appl_DFK zur Ansteuerung der SLK-Hardware bedient sich folgender Komponenten:

Design und Schaltplan

Die Nulldurchgangserkennung (rechts unten im Schaltplan) liefert bei einem Pegel von >0.7V an der Basis von T5 ein Lowsignal an Port PH7. Dies wird dann per Interrupt zum Referenzzeitpunkt für die Berechnung der Verzögerung des Triac-Zündzeitpunktes verwendet. Die besagten 0.7V an T5 liegen an, wenn auch ungefähr 0.7V am 12V-Wechselspannungseingang anliegen. Das führt zu einem kleinen Versatz bei der Nulldurchgangserkennung, die jedoch aufgrund der in Software sowieso eingebauten Verzögerung/Verschiebung keine Auswirkungen hat.

Der Leistungstriac wird über einen Optotriac gesteuert, der wiederum direkt von einem Portpin betrieben wird. Um die (angeschnittene) Kurvenform zu glätten und die Störungen im Rahmen zu halten, werden entsprechend dimensionierte Entstördrosseln eingesetzt.
Im Gegensatz zu den bekannten China-Baumarktdimmern sind die Drosseln erstaunlicherweise völlig geräuschlos und die eingeplante zentrale Befestigungsschraube zur Schwingunterdrückung musste nicht montiert werden.


Schaltplan: SLK v1.31

Fotos

SLK-Hardware mit gesteckter 2kanaliger Erweiterungsplatine (SLKE)

SLK Grundplatine

SLK mit Relais verbaut im Unterverteiler